Change Management

Reden wir über IT-Projektmanagement und das dazugehörige Change Management

Unter Veränderungsmanagement ( Change Management) lassen sich alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten zusammenfassen, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weitreichende Veränderung, zur Umsetzung neuer Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen, in einer Organisation bewirken sollen.

Auftauphase

Ausgangspunkt der ersten Phase ist die Einsicht, dass die Erwartungen nicht mehr der Realität entsprechen. Die Notwendigkeit einer Veränderung tritt langsam als Möglichkeit ins Bewusstsein und altes Verhalten wird in Frage gestellt. Addiert man nun die gewisse und nötige Flexibilität, kann die Bereitschaft für Veränderungen entstehen. Das generelle Ziel dieser Phase besteht darin, die nach Veränderung strebenden Kräfte zu stärken und zu unterstützen und so ein Veränderungsbewusstsein zu induzieren.

Bewegungsphase

In der zweiten Phase, der Bewegungs- oder Veränderungsphase, werden Lösungen generiert, neue Verhaltensweisen ausprobiert und das Problem wird in Teilprojekten gelöst. Der Status quo wird verlassen und es wird eine verändernde Bewegung zu einem neuen Gleichgewicht vollzogen.

Einfrierphase

Ziel der dritten Phase, des Wieder-Einfrierens, ist die Implementierung der gefundenen Problemlösungen und damit der zumindest vorläufige Abschluss des Veränderungsprozesses. Nach der durchgeführten Veränderungen der Stabilisierung muss es zur dauerhaften Integration in das Gesamtsystem wieder eingefroren werden. Der neue Gleichgewichtszustand soll so vor der Macht der Gewohnheit geschützt und stabilisiert werden. Fazit: Aus „neu“ mach „alt“ im positiven Sinne des Bekannten, Vertrauten und Funktionierenden.

Wir unterstützen Sie, welche Faktoren und Risiken es zu beachten gilt, damit Veränderungen in Ihrem Unternehmen zum Erfolg werden.

Externes Krisenmanagement

Die frühzeitige Unterstützung durch einen spezialisierten, externen Projektmanager mit nachgewiesener Erfahrung in der Bewältigung von Projektkrisen hat sich schon oft bewährt. Dabei sollte der bisherige Projektmanager möglichst nicht „gefeuert“, sondern aus der Schusslinie genommen, unterstützt und stabilisiert werden.

Mitarbeiter mit Kenntnis der Hintergründe und der Historie sind eine wertvolle Informationsquelle. Wichtig: Je früher die Unterstützung desto erfolgreicher.

Klassisch + Agil

Der kombinierte Einsatz von Klassischen und Agilen Management Methoden zur Steuerung des Projekts und als „Best Practice“ zur Bewältigung von Komplexität ist der richtige Weg aus der Krise. Dazu gehört gezieltes Loslassen bisheriger (meist klassischer) Planungsansätze und Vorgehensweisen.

Betont offene Kommunikation

Offene und ehrliche Kommunikation fällt vielen in der Krise mehr als schwer. Vor allem dann, wenn die Fronten verhärtet sind. Oft fällt es auch schwer, die Krise überhaupt als solche zu akzeptieren.

Aber: Nur Teams und Entscheider mit korrektem und vollständigem Informationsstand haben eine Chance, richtig zu handeln und optimal zu entscheiden. Bei Krisenprojekten ist ehrliche und vollständige Kommunikation ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor. Das hat nichts mit Naivität zu tun, eher mit Mut. Falsch oder nicht informierte Stakeholder sind eine Gefahr für das Projekt. Gut informierte Stakeholder arbeiten meistens mit und versuchen zu helfen.

Gesamtheitlicher Ansatz

Die Unterstützung des gesamten Projekt und Geschäftsumfeldes durch Berater mit ausgewiesener Erfahrung im Transformation Management sollte nicht vergessen werden. Projekte ändern das Umfeld oft erheblich, z.B.:

  • die Art mit Anwendungen zu arbeiten,
  • den Betrieb von Anwendungen,
  • wesentliche Geschäftsprozesse,
  • die notwendigen Mitarbeiterqualifikationen,
  • die Organisationsstruktur.

Gleichzeitig wirkt das Umfeld auf Projekte (direkt und indirekt) zurück. In der reibungslosen Geschäfts- und Betriebstransformation liegt ein wichtiger Erfolgsfaktor für Projekte.